Doing History brand mark

Format

Geschichte lernen mit einem neuen filmischen Format

Unser Format verbindet historische Expertise, moderne Mediengestaltung und neue KI-gestützte Produktionsprozesse.

Doing History

Doing History ist ein innovatives Format für den Geschichtsunterricht und das lebenslange Lernen. Hier entstehen hochwertige Filme durch das Zusammenspiel von historischer Fachredaktion, Medienpädagogik und neuen Wegen bei der Mediengestaltung.

Das Besondere

Die eingesetzten KI-Prozesse ermöglichen filmische Umsetzungen, visuelle Zugänge und didaktische Formen der Vermittlung, die in dieser Qualität und Vielfalt bislang nicht realisierbar waren. So wird Geschichte anschaulich, nachvollziehbar und nahbar.

Dabei gilt

Technologie unterstützt den Prozess – die fachliche Verantwortung bleibt beim Menschen. Texte, Dramaturgie und didaktische Aufbereitung werden redaktionell entwickelt und eng auf die deutschen Bildungspläne abgestimmt. Es entstehen lehrreiche Filme, die mehr leisten als klassische Unterrichtsmaterialien: Sie machen historische Zusammenhänge sichtbar, wecken Begeisterung für Geschichte und fördern das Verstehen.

Didaktik

Das didaktische Konzept hinter Doing History

Die etwa 25-minütigen Filme geben einen fundierten Überblick über eine Epoche oder einen größeren Inhaltsbereich des geschichtlichen Lehrplans. Sie orientieren sich an den zentralen, auch prüfungsrelevanten Themen und schaffen fachliche Orientierung, ohne sich in Einzelaspekten zu verlieren.

Der modulare Aufbau ermöglicht es, gezielt thematische Schwerpunkte zu setzen und an den didaktisch entscheidenden Stellen in die Tiefe zu gehen. So können die Filme komplexe Inhalte schrittweise entfalten und in gut nachvollziehbarer Form vermitteln. Auf diese Weise wird viel Wissen transportiert, ohne Lernende zu überfordern.

Didaktischer Schwerpunkt 1

Überblickswissen & Vernetzung

Schülerinnen und Schüler erschließen sich dabei nicht nur die fachlich relevante Breite des Schulstoffs, sondern auch die wesentlichen historischen Zusammenhänge und Querverbindungen zwischen den einzelnen Themenbereichen. Die Filme unterstützen damit den Aufbau von Überblickswissen, Einordnungsvermögen und vertieftem Verständnis.

Didaktischer Schwerpunkt 2

Moderation

Der Moderator Benno führt auf persönliche Weise und adressatengerecht durch die Inhalte. Er aktiviert, beschreibt, bündelt und reflektiert dort, wo es didaktisch sinnvoll ist, und macht so die zentralen Aspekte der Lehrpläne zugänglich. Kurze animierte Erklärsequenzen reduzieren Komplexität, schaffen Anschaulichkeit und sorgen zugleich für Abwechslung im Rezeptionsprozess.

Didaktischer Schwerpunkt 3

Kompetenzrahmen & Werte

Doing History berücksichtigt die für audiovisuelle Bildungsmedien realistisch umsetzbaren Kompetenzbereiche der KMK. Zugleich orientiert sich das Format am Beutelsbacher Konsens und nimmt die Prinzipien von Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit als leitende Maßstäbe der Gestaltung ernst.

Kodex

Best-Practice-Kodex für die verantwortungsvolle, KI-gestützte Produktion von Bildungsmedien

Bei Doing History nutzen wir künstliche Intelligenz nicht als Ersatz für fachliche Verantwortung, sondern als Werkzeug innerhalb eines kontrollierten redaktionellen und didaktischen Prozesses.

Unser Anspruch ist es, die Möglichkeiten neuer Technologien zu nutzen und zugleich die Standards einzuhalten, die für hochwertige Bildungsmedien unverzichtbar sind: fachliche Genauigkeit, pädagogische Eignung, Transparenz und sorgfältige Prüfung.

01

Der Mensch trägt die Verantwortung.

KI-Werkzeuge unterstützen unsere Produktionsprozesse, aber sie treffen bei uns keine ungeprüften Veröffentlichungsentscheidungen. Themenauswahl, inhaltliche Gewichtung, didaktische Struktur, sprachliche Fassung und finale Freigabe liegen in menschlicher Verantwortung.

02

Keine Veröffentlichung ungeprüfter KI-Inhalte.

Kein Text, keine Darstellung und keine filmische Umsetzung wird allein deshalb übernommen, weil sie technisch erzeugbar ist. KI-basierte Ergebnisse werden redaktionell bewertet, fachlich geprüft und für den Bildungskontext überarbeitet, bevor sie veröffentlicht werden.

03

Fachlichkeit steht vor Geschwindigkeit.

Wir setzen KI nicht ein, um beliebige Inhalte schneller zu produzieren, sondern um bessere Bildungsmedien zu entwickeln. Maßstab jeder Produktion ist nicht die technische Machbarkeit, sondern die Qualität der historischen Vermittlung.

04

Wir wollen Kontrolle.

Der Einsatz von KI in Bildungsmedien verlangt mehr als technisches Interesse. Er verlangt Erfahrung in Redaktion, Didaktik, Mediengestaltung und Qualitätskontrolle. Diese Expertise haben wir aufgebaut, um Prozesse gezielt zu planen, Ergebnisse einzuordnen, Fehlerquellen zu erkennen und die Qualität jeder Produktion aktiv zu sichern. An allen relevanten Schnittstellen gibt immer ein erfahrener Mensch zur richtigen Zeit sein fachliches Input.

05

Historische und medienpädagogische Qualität haben Vorrang.

Unsere Filme sollen nicht nur visuell überzeugen, sondern auch fachlich belastbar und pädagogisch wertvoll sein. Deshalb prüfen wir Inhalte darauf, ob sie historische Zusammenhänge korrekt darstellen, ob sie für Lernende verständlich aufbereitet sind und ob sie schulischen Anforderungen gerecht werden.

06

Wir bleiben authentisch. Unsere Medien ebenfalls.

Spätestens seit Guido Knopp ist in Deutschland die Filmbildung mittels nachgespielter Szenen – sogenanntes Reenactment – im Bereich der Geschichte fest etabliert. Die Vorteile liegen auf der Hand: Geschichte wird lebendig und neu erlebbar und erreicht so einen größeren Kreis an begeisterten Zuschauern. Die KI bietet uns jetzt faszinierende neue Möglichkeiten beim Inszenieren. Wir machen damit Geschichte lebendig und orientieren uns stets an echten Quellen. So bleiben unsere Medien authentisch. Die dafür notwendige Reduktion ist unsere Entscheidung.

07

Transparenz ist für uns ein Grundprinzip.

KI-unterstützte Medien können aus unserer Sicht problematisch werden, wenn historisches Originalmaterial mit fiktivem Material gemischt wird. Dies verlangt aufwändige Kennzeichnungen und der Zuschauer muss eine weitere Informationsebene beim Rezipieren des Films kognitiv verarbeiten. Wir haben uns deshalb entschlossen, alle produzierten Bilder mittels KI herzustellen und damit konsequent auf KI-Reenactment zu setzen. Das stellen wir auch immer am Anfang eines jeden Films transparent heraus.

08

Wir richten unsere Prozesse an den Anforderungen des AI Act aus.

Für KI-generierte und KI-manipulierte Inhalte sieht Art. 50 AI Act Transparenzpflichten vor; die Europäische Kommission arbeitet dazu ergänzend an Leitlinien und einem freiwilligen Code of Practice. Für Anbieter und Betreiber sollen damit praktische Vorgaben zur Kennzeichnung, Markierung und Erkennbarkeit solcher Inhalte geschaffen werden. Deshalb gestalten wir unsere Prozesse so, dass Kennzeichnung, Nachvollziehbarkeit und verantwortungsvoller Einsatz von KI integraler Bestandteil unserer Produktionsstandards sind.

09

Offen für Public Private Partnerships.

Als kommerzieller Produzent von Unterrichtsfilmen und als Mitglied im Verband der Bildungsmedien sehen wir uns auch als Ansprechpartner für Akteure der Wissenschaft und Bildung, die den Austausch zu Wirtschaftsteilnehmern aus dem Bereich der KI-gestützten Wissensvermittlung oder Geschichtsdidaktik suchen. Bitte sprechen Sie uns an.

10

Innovation und Verantwortung gehören für uns zusammen.

Wir sind überzeugt, dass KI neue Formen historischer Vermittlung ermöglicht, die vor wenigen Jahren so noch nicht realisierbar gewesen wären. Gerade deshalb behandeln wir diese Möglichkeiten nicht leichtfertig. Technologischer Fortschritt ist für uns nur dann ein Fortschritt, wenn er mit Verantwortung, Kontrolle und klaren Qualitätsmaßstäben verbunden ist.

11

Vertrauen entsteht durch überprüfbare Sorgfalt.

Unser Ziel ist nicht, möglichst viel KI sichtbar zu machen, sondern möglichst gute Bildungsmedien zu schaffen. Vertrauen entsteht dort, wo moderne Produktionsmethoden mit redaktioneller Disziplin, fachlicher Kompetenz und klaren Standards verbunden werden. Genau dazu verpflichten wir uns.

Team

Menschen hinter Doing History

Unser Team verbindet historische Expertise, didaktisches Know-how und moderne Mediengestaltung – immer mit dem Anspruch, hochwertige Bildungsmedien zu schaffen.

Portrait von Kay Gollhardt

Kay Gollhardt

  • Formatentwicklung
  • Drehbücher
  • Kalkulationen

Als ich 2004 mein Studium der Forstwirtschaft abschloss, wollte ich eigentlich Filmemacher werden. Es kam anders: Nach einem Volontariat bei einem Filmverlag gründete ich 2008 meine auf Bildung spezialisierte Vertriebsfirma Eduflat (vormals Filmsortiment). Seit 2008 lizenzieren wir Unterrichtsfilme an die deutschsprachigen Bildungsserver. Als die KI-Tools auf den Markt kamen, entdeckte ich meinen alten Traum neu: Filme machen und auch selbst produzieren! Natürlich wollte ich mit Geschichtsfilmen starten, denn seit 2023 führe ich ehrenamtlich Schulklassen zum Thema Industrialisierung beim Stadtteilarchiv Ottensen. Dort konzipiere ich auch meine eigenen Stadtführungen für Erwachsene. Durch meine eigenen Kinder sehe ich Medien jetzt auch aus ganz neuen Perspektiven.

Portrait von Benno Heidkamp

Benno Heidkamp

  • Technische Koordination und Leitung
  • Prozessentwicklung und -optimierung
  • Darsteller für den Moderations-Avatar

Mein Studienfach "Digitale Medien und Kulturinformatik" und viele Jahre als Leiter unterschiedlicher Digitalprojekte für Eduflat waren eine gute Vorbereitung auf dieses spannende neue Produkt. Hier kann ich meine beiden Leidenschaften kombinieren: meine Neugier auf digitale Werkzeuge für die Medienproduktion und der Aufbau von eleganten und effektiven Workflows.

Portrait von Mark S.

Mark S.

  • Schnitt
  • Koordination Prompt-Team

Ich bin gelernter Mediengestalter Bild und Ton und arbeite im Bereich Filmproduktion mit dem Schwerpunkt Schnitt, visuelle Effekte und Compositing. Mich reizt besonders, Inhalte nicht nur verständlich zu vermitteln, sondern ihnen eine eigene visuelle Sprache und Atmosphäre zu geben. Dabei bewege ich mich zwischen technischer Umsetzung und kreativer Gestaltung und arbeite intensiv mit KI-gestützten Produktionsprozessen, die ich gezielt in die visuelle Umsetzung integriere. Ursprünglich komme ich aus der Musikproduktion, die mich seit meiner Kindheit begleitet und bis heute mein künstlerisches Zuhause ist. Diese beiden Welten kann ich in meiner Arbeit verbinden - indem ich visuelles Erzählen mit einem ausgeprägten Gespür für Rhythmus, Stimmung und Dynamik verknüpfe und damit neue kreative Impulse in die Filmproduktion einbringe.

Portrait von Marco Naujokat

Marco Naujokat

  • Animationen
  • Infografik

Mein Ausbildungsberuf ist Kommunikationsdesigner und als solcher bin ich schon viele Jahre für Eduflat tätig. Seit ich denken kann, fasziniert mich das Thema Animation – eine Aufgabe, die im Alltag eines Designers zwischen Printprodukten, Webseiten usw. kaum vorkommt. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, als ich im Februar diesen Jahres mit den Tricksequenzen und Infografiken für Doing History betraut wurde. Die Grafiken entstehen in der sogenannten "2.5-D"-Technik, die die Flexibilität von 3D-Grafiken mit der reduzierten Bildsprache klassischer Cartoons vereinigt.

Portrait von Lennart Jansen

Lennart Jansen

  • Automationen
  • Web
  • Sound

Verantwortet bei Doing History die Automationen, Webpräsenz und Audio. Er hat langjährige Erfahrung in Medienproduktion und Kreativem. Lennart gestaltet KI-unterstützte Workflows.

Emily Hutschreuther

  • Prompt-Team
  • Prüfung Historischer Korrektheit
  • E-Learning-Konzeption

Ich bringe eine frische, junge Perspektive auf die komplexen Lerninhalte. Durch mein Studium in der Geschichte und Kunstgeschichte bringe ich sowohl einen historischen Blick als auch ein ästhetisches Empfinden mit. Ebenso verfüge ich über Erfahrungen im Print-Bereich und in der Mediengestaltung für historische Archive. Mich fasziniert besonders das Potenzial künstlicher Intelligenz, Geschichte dort greifbar zu machen, wo bildliche Überlieferungen fehlen. Mir macht es Spaß, Konzepte zu entwickeln, die Technologie und Geschichte verschmelzen, um Wissen für die Zukunft zu visualisieren.

Adrian Jansen

  • Koordination des Prompting-Teams
  • Ideen für historische Szenen entwickeln
  • Prompts für KI-Programme schreiben und Bilder in Videos umsetzen
  • Szenen auf historische Richtigkeit kontrollieren

Ich bin studierter Historiker und bringe Erfahrung im Umgang mit historischen Quellen und Darstellungen mit. In meiner bisherigen Arbeit habe ich mich mit Mediengeschichte und Visual History beschäftigt, insbesondere mit den Bereichen Film und Fernsehen. Zusätzlich habe ich im Studium eine weitgefächerte Ausbildung über viele Epochen hinweg erhalten – von der Antike bis zur Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das hilft mir heute, schnell einzuschätzen, was historisch plausibel ist und wie man Inhalte auch visuell sinnvoll umsetzen kann. Bei Doing History verbinde ich diese Perspektive mit KI-gestützter Bild- und Videoproduktion, bei der es besonders auf historische Glaubwürdigkeit im Rahmen des technisch Möglichen ankommt. Mir ist wichtig, dass KI verantwortungsvoll eingesetzt wird und nicht einfach nur „gut aussieht“. Gleichzeitig finde ich es spannend, dass KI zur Imagination einlädt und Seiten von Geschichte sichtbar machen kann, die so nie aufgenommen werden konnten.

Dirk Hempel

  • Beratung
  • Korrektorat
  • Prompt-Team

Ich bin promovierter Literaturwissenschaftler, habe lange an der Uni gelehrt und dabei auch Lehrer ausgebildet Seitdem bin ich vor allem als freier Verifikationsredakteur tätig, checke Fakten für Wissenschaftsmagazine wie Geo Epoche und Galileo, aber auch für Fluter, das Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung. Als Autor von Büchern und Artikeln zu historischen Themen sowie bei Vorträgen und Stadtführungen, etwa für das Stadtteilarchiv Ottensen, bereite ich geschichtliche Fakten gern lebendig und verständlich auf und freue mich, in diesem innovativen Projekt meine Erfahrung und Expertise auch in die Vermittlung von Wissen durch KI einzubringen.